Wettbewerb
Georg-Hermann-Allee, Baufeld WA 3, Potsdam - 1. Preis
Trotz des städtischen, regelmäßigen Straßenrasters gewinnt das neue Quartier seine Wohn- und Aufenthaltsqualität durch seinen landschaftlichen Charakter. Die vorgeschlagene Anordnung der Baukörper reagiert auf auf die gegebene städtebauliche Situation. Die insgesamt fünf stark gegliederten Baukörper betonen die gegebenen stadträumlichen und landschaftlichen Beziehungen: Sie begleiten und fassen räumlich die Straßen. Durch die Verschiebung der Bauvolumina gegeneinander lockern sie zugleich die orthogonale Geometrie der Straßen auf und ermöglichen so die Bewegung der Landschaft zwischen den Häusern. Während der orthogonal strukturierte Stadtraum des gesamten Stadtteils klare Orientierung und Adressenbildung ermöglicht, bilden die Topographie, die bewegte Geometrie der Landschaft und die Bepflanzung eine weitere Schicht, welche jedem Haus und jeder Wohnung einen unverwechselbaren Ort innerhalb des landschaftlich geprägten neuen Quartiers geben. Die im Bebauungsplan vorgesehene Durchwegung  des Quartiers in Nord Süd Richtung wird durch weitere Wegeverbindungen ergänzt, die das Quartier mit seinem Umfeld vernetzen. Freiraumplanung: Weidinger Landschaftsarchitekten