Wettbewerb
Fassadengestaltung des Bettenhochhauses und des OP-/ITS-Neubaus der Charité
Die Jury hat am 19.04.2012 zwei erste Preise vergeben. Einer davon ging an unseren Entwurf.
Aus der Jurybegründung: Das Konzept des Entwurfes vermittelt glaubwürdig die Idee, wie sich der großmaßstäbliche Baukörper der Charité in der Stadt und über die Stadtsilhouette hinaus markant darstellt. Dazu greifen die Verfasser geschickt zu dem Mittel der Faltung, mit der sich die kleinteiligen Elemente zu einem großen Gesamten zusammenfügen. Das gibt dem gesamten Projekt eine einheitliche Wirkung ohne schematisch zu sein.
Das Gebäude funktioniert in seiner haptischen Wirkung auch in der Nahsicht: Die Faltungen und Rundungen lassen je nach Sonnenstand unterschiedliche Schattenwirkungen entstehen, die im überzeugenden Kontrast zur reflektierenden Wirkung der Oberfläche stehen. Die Idee eines Vorhangs entspricht auch der Nutzung als Bettenhaus: die Anmutung des Ausblicks aus den Bettenzimmern in die Stadt hinein.