Wettbewerb
Neubau eines Departements für Chemie und Didaktiken für die Universität zu Köln, ein 3. Preis
Der Standort der neuen Hochschule liegt an einer Schnittstelle zwischen verschiedenen städtischen Strukturen, Typologien und Freiräumen, an einem Ort, wo weder Stadt noch Landschaft überhand gewinnen. In dem heterogenen Umfeld verleiht unsere Arbeit dem neuen Gebäudekomplex eine eigenständige und identitätsstiftende Baukörperstruktur. Die stark gegliederte Großform ordnet das fragmentarische Umfeld, sie definiert Räume unterschiedlicher Nutzung und unterschiedlichen Charakters. In dem heute durch offene Räume geprägten Areal wird der zentrale „Campusplatz“ zu einem besonderen Ort: Er wird zum zentralen Raum des Hochschulcampus, der so in einer heterogenen und von großmaßstäblichen Solitären dominierten Umgebung einen klaren Mittelpunkt gewinnt.