Marieninsel
Hochhaus an der Taunusanlage in Frankfurt
Am 19.September wurde das Gutachterverfahren zum Neubau eines Hochhauses auf der "Marieninsel" an der Taunusanlage in Franfurt am Main entschieden. Unser Entwurf ging aus diesem Verfahren als Sieger hervor.

Aus der Jurybegründung: Das Gebäudeensemble reagiert mit wenigen, jedoch städtebaulich gezielt eingesetzten Akzenten auf die umgebende Bebauung. Die Bauflucht entlang der Taunusanlage wird aufgenommen und besetzt. Die Mainzer Landstraße wird städtebaulich geschlossen. Im Bereich der hinter der Mainzer Landstraße liegenden Marienstraße erfolgt eine Aufweitung des öffentlichen Straßenraums zu einem begünten Stadtplatz, der eine hohe Aufenthaltsqualität verspricht. Die geschaffene Freifäche kann sinnvoll genutzt werden und ist durch den Kopfbau des zweiten Bauabschnittes hinreichend zur viel befahrenen Mainzer Landstraße geschützt.
Das Hochhaus orientiert sich mit der breiten Seite zur Taunusanlage und beeintächtigt die Geäude der Nachbargrundsücke der Taunusanlage 8 und 11 dadurch nur im notwendigen Maße. Die zweigeteilte Verschränkung und Höhenstaffelung des Geäudes gliedert das Hochhaus und generiert effiziente Grundrisse mit entsprechenden Eckbürosituationen in den oberen Geschossen.