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CAMPUS WESTEND II
Neubau eines Insitutsgebäudes für Psychologie, Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität in Frankfurt am Main
CAMPUS WESTEND II
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Das Institutsgebäude beherbergt neben den Fachbereichen auch gemeinschaftlich genutzte Einrichtungen wie die zweigeschossige Bibliothek, Hörsäle, Seminarräume, das Studien-Service-Center und eine Cafeteria. Zusammen mit dem Präsidium und dem Max-Planck-Institut bildet es einen großen Gebäudekomplex, der sich ganz selbstverständlich in das Gesamt-ensemble einfügt. Die Innen- und Außenräume, die Architektur und der Freiraum bilden dabei eine Einheit. Die Materialität und die Architektur-sprache des Gebäudes ordnen sich dem Charakter des Campus und seiner Architektur unter, sie sind als ein Bestandteil eines größeren Ganzen konzipiert. Sie sollen der Hintergrund sein, vor dem sich das Studium abspielt und versuchen, dort wo es notwendig ist, Konzentration und Stille zu fördern. Der Städtebau und die Architektur des Campus und seiner einzelnen Gebäude vermeiden bewusst den Bruch zwischen Vergangenheit und Gegenwart und betonen mit ihrem Bezug zu Hans Poelzigs großartigen IG Farben-Haus die architektonische Kontinuität im Umgang mit Typologie und formalen Mitteln. Die Unverrückbarkeit steinerner Volumina stehen dabei nicht im Widerspruch zu moderner Forschung und Wissensvermittlung. Sie bilden eine feste Basis, von wo die Suche nach dem Neuen und Unbekannten starten kann.