QWS
QUARTIERSENTWICKLUNG WIESENSCHLAG
Neubau eines Wohnquartiers in Berlin-Zehlendorf
QUARTIERSENTWICKLUNG WIESENSCHLAG
QWS
Der Standort des neuen Quartiers liegt an der Schnittstelle zwischen verschiedenen Quartieren und Freiräumen, die sich in ihrem architektonischen Ausdruck, Maßstäblichkeit und Charakter stark voneinander unterscheiden. In dem heterogenen Umfeld verleiht unsere Arbeit dem neuen Quartier eine eigenständige und identitätsstiftende Baukörperstruktur und unterschiedlich thematisierte, differenzierte Freiräume. Drei leicht gegeneinander verdrehte, L-förmige Baukörper lösen das große Bauvolumen in maßstäbliche Einheiten auf. Sie nehmen die Zeilentypologie der angrenzenden „Gartenstadt“ auf, so dass ein größeres Gebiet entsteht, dessen einzelne Teilquartiere um den Yehudi-Menuhin-Park angeordnet sind. Die langgestreckten Baukörper sind modular aufgebaut, wobei einige Module leicht versetzt sind, um die Länge zu brechen und Durchgänge zu benachbarten Freiräumen zu markieren. Das neue Wohnquartier wird charakterisiert durch die enge Vernetzung von Innen- und Außenräumen. Die räumlichen und funktionalen Wechselwirkungen zwischen Innen- und Außenräumen verleihen einzelnen Bereichen einen unverwechselbaren Charakter, Orientierung und eine hohe Aufenthaltsqualität. Bei der Grundrissorganisation haben wir auf die größtmögliche Effizienz geachtet. Die drei L-förmigen Baukörper bestehen aus zwei Teilen, in Nord-Südrichtung verlaufenden Zeilen und von den an den Enden angeordneten Kopfbauten. Die Konzeption einzelner Hauseinheiten ermöglicht eine hohe Erschließungseffizienz – bedingt durch die große Einzahl an kleinen Wohnungen, werden sie als vier, bzw. sogar als Sechsspänner organisiert. Die Einraumwohnungen sind einseitig orientiert, alle anderen Wohnungen orientieren sich in mehrere Richtungen.